Lebensdaten

1946

Vera Felicitas Birkenbihl wird am 26. April 1946 als Tochter des Unternehmensberaters und Personal Traners Michael Birkenbihl in München geboren.

1965

Nachden sie im deutschen Schulsystem - unter anderem an der sturen Paukerei - gescheitert ist, wandert Birkenbihl in die USA aus, lebt von verschiedenen Aushilfsjobs und verbessert dabei autodidaktisch ihr Englisch. Nach dem erfolgreichen Bestehen des College-Entrance-Tests beginnt sie ein Psychologie- und Journalismus-Studium.

1970

Vera F. Birkenbihl gibt Seminare zum "Lernen lernen" in den USA und entwickelt dabei das Konzept zu "Stroh im Kopf".

1972

Rückkehr nach Deutschland.

1973

Gründung des Insituts für gehirn-gerechtes Arbeiten.

1983

Erstauflage von "Stroh im Kopf", GABAL Verlag. Damals noch als Heftchen mit einer Erstauflage von 1.000 Exemplaren. (Foto: 4. Auflage)

1997

Die Internetseite www.birkenbihl.de ist online. 2001 sind die Inhalte auch unter www. birkenbihl-insider.de abrufbar.

Das Sreendesign und die Navigati0n tragen deutlich erkennbar Birkenbihls Handschrift

2008

Umzug vom bayrischen Odelzhausen ins niedersächsische Osterholz-Scharmbeck. Auszeichnung für ihr Lebenswerk mit der Aufnahme in die Hall of Fame der -> German Speakers Association.

Auf dem alten Google-Maps Luftbild sieht man das weiße Büromobil Nr. 9 vor ihrem Haus in Osterholz-Scharmbeck.

2010

"Stroh im Kopf" erscheint in der 50. Auflage - mit insgesamt 700.000 verkauften Exemplaren.

2011

Vera F. Birkenbihl stirbt nach schwerer Krankheit am 3. Dezember 2011 in Osterholz-Scharmbeck. Ihr Urnengrab liegt auf dem Friedhof des Nachbarorts Hambergen.

Für Ihren Besuch, wenn Sie einmal in der Nähe sind...

 

Die Grabstelle ist auf

-> Google Maps

exakt gekennzeichnet.

 

 

 Foto: Dallus Chromus

Birkenbihl Besonderheiten

Es gibt einige Besonderheiten, die unter ihren Fans gern weitergeben werden:

 

1. Das "F." in Ihrem Namen war VFB sehr wichtig und sie sah es nicht gern, wenn dies missachtet wurde. Das F stand für ihren zweiten Vornamen Felicitas.

2. Der Terminus gehirn-gerecht (engl.: brain-friendly) wurde von VFB als ihre Entwicklung in Anspruch genommen. Sie bestand daher unter allen Umständen auf der Schreibweise mit dem Bindestrich.

3. Vera F. Birkenbihl litt nach eigenen Angaben unter eine milden Form des Asperger Syndroms, einer Form des Autismus, die sich u.a. durch Schwächen in der sozialen Interaktion und Kommunikation bemerkbar macht. (Zitat s. unten)

4. Vera F. Birkenbihl trägt in vielen Vorträgen scheinbar immer gleiche Sweatshirts, Jacken, Blusen, Hosen und Turnschuhe. Diese Wahrnehmung ist jedoch falsch. Tatsächlich hat sie sich, wenn sie ein passendes Kleidungsstück gefunden hat, gleich mit mehreren Exemplaren davon eingedeckt. "Up another level" ist übrigens auf einem schwarzen adidas-T-Shirt zu sehen, das sie in vielen Seminaren trägt. Mit freundlicher Unterstützung des adidas History Managements gelang es uns, herauszufinden, dass das "Level Tee"  aus der Herbst-Winterkollektion 1994/1995 stammt. Foto: adidas Archiv

5. Vera F. Birkenbihl pflegte das System der ständigen Selbstüberprüfung und Erneuerung. Selbst eigene Fundamentalsätze waren nie davor sicher, von heute auf morgen nicht mehr gültig zu sein. Während die Hirnhälften sich in den frühen Auflagen von "Stroh im Kopf" noch unversöhnlich gegenüberstehen, ist davon schon Ende der Neunziger Jahre nichts mehr zu lesen. "Vergessen Sie Mr. Links und Mr. Rechts - das ist völlig überholt!" Mit diesem Satz  hob sie den Stand der Neurowissenschaften auf den neuen Level.

...ihre letzte "mobile Eremiten-Höhle"
...ihre letzte "mobile Eremiten-Höhle"

6. Weil sie nur ungern reiste und sich am liebsten in ihrer Arbeitsumgebung aufhielt, entdeckte Vera F. Birkenbihl das Wohnmobil als ideale Kombination aus Verkehrs-, Wohn- und Arbeitsvehikel. Im Laufe von mehreren Jahrzehnte wurden so mehr als neun Reisemobilgenerationen durch Europa bewegt.

7. Vera F. Birkenbihl war eine Artistin im Ungang mit Overheadprojektoren. Und dies sowohl im akrobatischen als auch im künstlerischen Sinn. In ihren besten Jahren turnte sie zwischen den Bildkanonen hin und her und verlor nur die Contenance, wenn die OHP-Stifte ihren Dienst versagten. Sie entwickelte ihre Gedankenbilder live vor den Augen der Zuschauer. Mit nur wenigen flüchtigen Strichen bündelte sie ihre Aussagen in einprägsamen, visuellen Metaphern. Eine Vortragstechnik mit einer Virtualität und Hingabe, die sich mit keiner Software nachbilden lässt.

8. In Karlsfeld wurde - zuletzt im Jahr 2009 - die sogenannte "Trilogie" mit drei Seminarabenden zu unterschiedlichen Themen veranstaltet. Am zweiten Abend im Jahr 2006 wurde der Teil 1 des "Genialitäts-Trainings" präsentiert. Der für den September des selben Jahres geplante zweite Teil fand nie statt. Magdalena Kuntermann wird diesen Teil anhand einiger gefundener Fragemente rekonstruieren und 2019 das Training mit vielen Interessierten durchführen.